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Gutshofdiele 2020

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Der Forst- und Sägewerksbetrieb Hegener-Hachmann befindet sich seit vierter Generation im Familienbesitz auf Gut Hanxleden. Neben der traditionellen Land- und Forstwirtschaft wird hier auch seit jeher das Sägewerk betrieben. Nach der Devise „Lebensqualität verbessern, natürlich durch und mit Holz!“ fertigen wir, Massivholzböden aus heimischen Hölzern unter dem Markennamen „Gutshofdiele“. In diesem Magazin finden Sie alle Gutshofdielen.

Verlegung von

Verlegung von Massivholzdielen auf Warmwasser-Fußbodenheizung Folgende Grundlagen sind bei dem Einsatz von Massivholzdielen auf Fußbodenheizung zu beachten: - Grundsätzlich ist bei Fußbodenheizung mit einem höheren Fugenbild und Verformung des Dielenbodens zu rechnen. - Ein Aufheizprotokoll muss in jedem Fall geführt werden (Belegreifeprotokoll). - Eine CM Restfeuchtemessung des Estrichs muss vor der Verlegung durchgeführt werden. - Der Dielenboden muss vollflächig verklebt werden. Hierzu beachten Sie bitte die Angaben des Klebstoffherstellers sowie unsere Verlege-und Pflegeanweisung. Andere Heizsysteme sind nur nach Absprache möglich (Trockenbausysteme). - Die Oberflächentemperatur darf 29°C nicht überschreiten. Achtung bei alten Fußbodenheizungen – diese sind somit oft nicht geeignet. - Die Vorlauftemperatur in den Heizschlangen darf ca. 35-40°C nicht überschreiten. - Alle Heizkreise sind gleichmäßig zu betreiben. - Für ausreichende Luftfeuchtigkeit ist permanent zu sorgen (nicht unter 50% rel. Luftfeuchtigkeit). - Der Wärmedurchlasswiderstand darf 0,17 m² K/W nicht überschreiten. - Die Dielenbreite darf 165 mm im Deck-Mass nicht überschreiten. 42

Wichtige Informationen zur Dielenverlegung auf Fußbodenheizung Bei der Wahl einer Massivholzdiele als Bodenbelag empfehlen wir bei Fußbodenheizung eher eine Laubholzdiele zu verwenden, da diese eine höhere Leitfähigkeit besitzt als die Nadelhölzer. Diese wirken durch die größeren Luftporen eher isolierend. Um eine ausreichende Wärmeabgabe an den zu beheizenden Raum zu erreichen, darf der Wärmedurchlasswiderstand 0,17 m² K/W nicht übersteigen. Bei unserer Eichendiele mit 19 mm Dicke kommen wir auf einen Wert von 0,11 m² K/W. Für die 15 mm Diele gilt ein Wert von 0,08 m² K/W. Somit liegen wir unter dem zulässigen Wert. Im Vergleich dazu hat die Fichte Massivholzdiele mit 19 mm Dicke einen Wärmedurchlasswiderstand von 0,15 m² K/W. Diese Diele in 25 mm Dicke hätte einen Widerstandswert von 0,19 m² K/W und wäre somit für Fußbodenheizung nicht geeignet. Um eine rasche Wärmeleitung zu ermöglichen, empfehlen wir eine offenporige (geölte) Oberflächenbehandlung. Der Dielenboden bleibt so in seiner Atmungsaktivität ungehindert. Es kann nur mit einer Warmwasser-Fußbodenheizung gearbeitet werden, da bei einem Elektro-Fußbodenheizsystem ein gemäßigtes Auf – bzw. Abheizen nicht möglich ist. Bei der Wahl der Dielenbreite, darf man über ein Deck- Maß von 165 mm nicht hinausgehen. Bei breiteren Dielen ist die Gefahr einer Verformung (Schüsselung) eher gegeben. Es kann zu einem stärkeren Schwund und somit zu einer größeren Fugenbildung kommen. Die Funktionalität ist sicher nicht ausgeschlossen, wir würden jedoch von einer Gewährleistung absehen. Aus Erfahrung heraus können wir sogar das Verkleben einer Buchen Massivholzdiele auf Fußbodenheizung befürworten. Es muss jedoch ein geeigneter, möglichst hochflexibler und elastischer Klebstoff verwendet werden. Die Dielenbreite darf aber 135 mm nicht überschreiten. 43

Bodenbeläge

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